19. März 2021

Social Media für Banken & Finanzinstitutionen

6 Tipps für besseren Content auf Facebook & Instagram

Finanzthemen bekommen in der breiten Masse immer mehr Aufmerksamkeit. Der Otto Normalverbraucher beschäftigt sich mehr mit einer privaten Altersvorsorge und das Thema Geld wird im Allgemeinen auch mehr und mehr öffentlich besprochen. Dennoch ist es schwer solche Bereiche ansprechend zu gestalten. Gerade als Bank oder Finanzinstitution. Social Media lebt von Geschichten und spannenden Einblicken. Hier können Zahlen schnell langweilig wirken und es benötigt ein gewisses Fingerspitzengefühl, um den Nutzer ein kleines Erlebnis zu bieten, das er den Beitrag durchliest.

Wenn ich über Social Media-Kanäle der zahlreichen Banken stolpere, dann frage ich mich oft, was sich die Marketingabteilung hier eigentlich denkt!? Die Zielgruppe kann so auf jeden Fall nicht angesprochen werden. Aus diesem Grund möchte ich Dir in diesem Artikel 6 Tipps mitgeben, die für Banken und Finanzinstitutionen von Vorteil sind, um über Facebook und Instagram qualitativen Content zu erstellen.

Wenn Du verantwortlich für das Marketing einer solchen Einrichtung bist, dann mache Dich vorerst vertraut mit den Regeln und Richtlinien. Diese sind selbstverständlich zu beachten. Gegebenenfalls können diese aber auch angepasst werden. Zeiten ändern sich und auch in der Finanzwelt dreht sich die Welt weiter. Ich empfehle Dir eine Social Media Strategie auszuarbeiten und eine zuständige Abteilung oder Position dies überprüfen zu lassen. So bist Du später auf der sicheren Seite und hast einen festen Rahmen, in dem Du Dich bewegen darfst.

Zudem ist es von Vorteil, dass Du Dir eine Checkliste anfertigst, welche Du bei jedem Posting durchgehen kannst, um sicher zu gehen, dass dieser Beitrag veröffentlicht werden kann.

Meine Social Media-Tipps für die Finanzbranche

Tipp #1 – Benutze Meilensteine Deiner Zielgruppe

Banken und verschiedene Finanzinstitutionen spielen eine große Rolle in den einzelnen Lebensabschnitten eines Kunden. Sei es die Familienplanung, das Eigenheim oder vielleicht auch ein größerer Urlaub. Es sind besondere Ereignisse, die auch gerne auf Facebook oder Instagram geteilt werden. Grund genug, um den Kunden zur Seite zu stehen und ihn darauf aufmerksam zu machen, dass Dein Unternehmen auch auf den Social Media-Kanälen unterwegs ist. Denn so kann der Kunde Dich auch im Beitrag markieren. Entweder für eine Weiterempfehlung oder um Danke zu sagen.

Dabei solltest Du es aber nicht belassen. Interagiere mit dem Beitrag. Kommentieren und Teilen hilft Dir ebenfalls Vertrauen aufzubauen.

Tipp #2 – Feiere Unternehmensmeilensteine

Nicht nur Deine Kunden haben Meilensteine zu feiern. Auch Deine Einrichtung hat Erfolge zu feiern, die Du hervorragend in den sozialen Kanälen mitteilen kannst. Wird ein neuer Mitarbeiter eingestellt, der Kundenkontakt haben wird und somit das Unternehmen besonders nach Außen vertritt? Stelle die Person vor. Vielleicht ist es für eine Person aber auch Zeit in den Ruhestand zu gehen. Auch dies kann gebührend gefeiert werden.

Einzelne Menschen bieten immer eine bessere Möglichkeit mehr Reichweite zu erlangen, aber auch Erfolge vom Unternehmen selbst oder eingegangene Partnerschaften kannst Du über Social Media kommunizieren, um Deine bisherigen Kunden auf dem aktuellsten Stand zu halten. Denke immer dran, dass Du auf lange Sicht den Menschen im Kopf bleiben muss. Denn wenn jemand vor hat eine Leistung in Anspruch zu nehmen, die Du anbietest und die Du immer wieder kommuniziert hast, wird dieser jemand auf Dich zukommen.

Tipp #3 – Nutze Mitarbeiter als Botschafter

Menschen kaufen von Menschen. Das war so und auch das wird immer so sein. Aus diesem Grund macht es umso mehr Sinn, dass auch Deine Mitarbeiter bzw. Kollegen auf eigenen Plattformen über Dein Unternehmen schreiben; oder zumindest deren Beiträge regelmäßig teilen. Das ist natürlich keine Pflicht, aber wenn Du alle einmal darauf hinweist, dass dies von Vorteil wäre, reicht es auch.

Besonders für Mitarbeiter, die im starken Kundenkontakt nach Außen stehen ist es von Vorteil, diese auch online so zu präsentieren. Ein Gesicht zum Namen zu haben ist immer mehr Wert. Was auf LinkedIn oft schon gegeben ist, findet auch auf Facebook Anklang. Hier veröffentlichen auch Mitarbeiter gerne Angebote und Aktionen aus dem eigenen Unternehmen. Vielleicht sogar auch mit einer Provision, wenn die Person direkt über den Mitarbeiter kommt.

Tipp #4 – Veröffentliche Bildungsinhalte

Welche Fragen landen immer wieder in Deinem Postfach? Mache einzelne Postings, in denen Du auf die jeweiligen Fragen eingehst. Entweder in Form einer Grafik oder als Video, wenn es ausführlicher sein soll. Besonders Fragen, die normalerweise erst im 1:1-Gespräch aufkommen, kannst Du schon vorher über Facebook und Instagram näher erläutern.

Finanzprodukte sind oft ein wenig undurchsichtig für den Verbraucher. Deshalb kann es nur von Vorteil sein, diese präzise zu erklären. Vielleicht ist jemand unter Deinen Followern, der erst nach einer Videoerklärung verstanden hat, was dieses Produkt ihm bieten kann und dadurch etwas abschließt. Schaffe neue Impulse mit Bildungsinhalten. Auch auf YouTube haben Finanzinhalte immer mehr Reichweite.

Tipp #5 – Teile echte Geschichten

Jeder liebt eine gute Geschichte! Storytelling wird es immer so schön im Marketing Jargon genannt. Als Bank kann man gut mit Zahlen werben, aber Zahlen sind für die breite Bevölkerung sehr trocken. Wenn Du also Deine Finanzprodukte bewerben möchtest, verpacke diese in eine emotionale Erfolgsstory. Nehme Person X in der Situation vor Deiner Leistung, erkläre wie der Verlauf war – von der Beratung über Abschluss bis hin zur Umsetzung – und wo Person X jetzt steht.

Solche Beispiele führen dem potentiellen Kunden nochmal vor Augen, was Dein Produkt möglich machen kann. Und gegebenenfalls kann sich jemand sogar mit der Ausgangslage von Person X identifizieren. Das macht es natürlich noch viel einfacher.

Tipp #6 – Reagiere auf Kundenbeiträge

Der letzte Tipp ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dennoch von sehr vielen übersehen. Reagiere auf Beiträge von Kunden. Egal ob positiv oder negativ. Entweder auf Deiner Facebook-Seite oder als öffentlichen Beitrag auf einer Pinnwand. Sobald Du es mitbekommst, macht es Sinn dort Deinen Standpunkt zu vertreten.

Auch mit Kommentaren unter den Beiträgen sollte im besten Fall interagiert werden. Das schafft einerseits mehr Reichweite, aber auch ein positives Außenbild.

Fazit

Wie Du sicherlich an den Beispielen gesehen hast, macht es oftmals Sinn auch in andere Länder zu schauen. Was wird dort wie gehandhabt und wie kann man das auf Deinen Bereich adaptieren. Marketing für Banken und Finanzinstitutionen ist mit Sicherheit nicht leicht, aber definitiv machbar. Besonders bei Banken hat man eine sehr breite Zielgruppe. Vom Jugendlichen, der sein erstes Auto kaufen möchte über eine junge Familie, die ein Eigenheim bauen möchte bis hin zum Rentner, der sein Kapital schützen möchte.

Schaue welche Zielgruppe Du wie am besten erreichst. Es geht nur über Testen, anders kann es Dir niemand sagen.

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